Was ich noch sagen wollte zum… neuen katholischen Rechtsverständnis

Vor kurzem hat man ja bei der Katholis­chen Kirche raus­gegeben, dass bei Miss­brauchs­fällen sofort die zuständi­gen staatlichen Stellen zu informieren sind und dass dieses Vorge­hen nicht von ein­er inter­nen Unter­suchung ver­schoben wer­den darf.

Auch in anderen Din­gen ste­ht man nun neuerd­ings wohl ganz schnell auf der Mat­te der Gerichte: Offen­bar ohne zunächst eine außerg­erichtliche Eini­gung mit einem Regens­burg­er Blog zu suchen, ist nun das Regens­burg­er Erzbis­tum gegen dieses vors Landgericht Ham­burg gezo­gen. Dies bringt die Blog­be­treiber gle­ich in finanzielle Bedräng­nis, so dass möglicher­weise vor Gericht aus Kosten­grün­den die eigene Posi­tion nicht vertei­digt wer­den kann.

Warum Nicht-Ham­burg­er ihre Kon­flik­te mit Nicht-Ham­burg­ern sehr gerne in Ham­burg klären lassen, dass erfährt man bei der Wikipedia. Meist wird argu­men­tiert, dass die betrof­fe­nen Medi­en, zu denen eine Klage erhoben wird, eben auch in Ham­burg kon­sum­iert wer­den kön­nen. Vielle­icht haben Regens­burg­er Hirten tat­säch­lich Sorge um Ham­burg­er Schafe.

Den­noch denke ich, dass man mit dem Mot­to des bibelfesten Hennes Rau, Ver­söh­nen statt spal­ten, eine andere Lösung hätte ver­suchen sollen. Ger­ade in Anbe­tra­cht der aktuellen Gesamt­lage. Was ist da schon ein möglich­er juris­tis­ch­er Sieg über einen bis­lang kaum gele­se­nen Blo­gein­trag?

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  1. Hat­te ich noch nicht gese­hen. Das sind doch die mit der Bra­vo-Ver­bot­skam­pagne 😉 Fällt ja alles noch unter die Mei­n­ungs­frei­heit, sollte jed­er selb­st wis­sen, was er davon hält.

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