Moin

Für einige ist der Freitag ja so mit der wichtigste Tag in der Woche, um sich eine Süddeutsche Zeitung zu kaufen, denn Freitags ist das Magazin der Süddeutschen Zeitung mit dabei. Und dort kümmert man sich heute über das Auftauchen des Meerschweinchens in der modernen Kunst. Cathrin Kahlweit moniert, dass man die Interessen der Kinder ein weiteres mal nicht genügend verfolgt hat. Auch schön ist, wie der Greenpeace-Chef Kumi Naidoo sich den Fragen im Gestik-Interview stellt.
Stefan Laurin befasst sich bei den Ruhrbaronen nochmal mit Werbung auf Internetseiten, die durch Werbeblocker die Finanzierung der betreffenden Seiten in Frage stellen und konstatiert, dass Journalismus im Netz dann nur noch als paid content oder nahezu gar nicht vorkommen werde.
Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist noch niemand auf die Idee gekommen, Werbeanzeigen direkt an das Anzeigen der Internetseite zu koppeln? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
[Foto: Luc van Gent]
Was ich noch sagen wollte zu… Sinnsprüchen

Traditionell erfolgreiche Sinnsprüche kriegen Kinder oft schon von Früh auf an den Kopf geworfen. Diese sollen wohl auf Grund ihrer prosaischen Form irgendwie schön verpackte Wahrheiten darstellen. Das passt aber oft gar nicht. Hier mal ein paar Beispiele:
Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.
— Natürlich gibt es dumme Fragen!
Lehrers Kinder, Pastors Vieh — gedeihen selten oder nie.
— Naja. Und überhaupt: Was ist denn mit Pastors Kindern, hä?
Du darfst alles machen, du darfst bloß nicht auffallen.
— Man darf sicherlich nicht alles machen. Dagegen sollte man in Kauf nehmen aufzufallen, wenn eine Sache dies erfordert.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.
— Vorurteile werden in Reimform auch nicht besser.
Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel: Man weiss nie, was man bekommt.
— Den hab ich echt noch nie verstanden. Das steht bei Pralinenschachteln doch hinten immer genau drauf, was drin ist.
Du und ich, wir wissen’s nich’!
- Läuft außer Konkurrenz.

