Politiker-Doktorgrad aus der Titelmühle


Der CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Dieter Jasper hat also, wie heute in der IVZ zu erfahren ist, seinen Dok­tor­grad von der „Freien Uni­ver­sität Teufen“ abgelegt. Ein Blick in die Wikipedia hätte aus­gere­icht, um zu erfahren, dass dieses Insti­tut

gegen Zahlung hoher „Stu­di­enge­bühren“ akademisch anmu­tende Grade

darunter sog­ar Pro­fes­soren­ti­tel, vergibt.

Der falsche Doktor – Artikelübersicht zum Fall Dieter Jasper

Dieter Jasper hat jahre­lang unberechtigt einen Dok­tor­grad geführt. Dazu find­en sich im Inter­net fol­gende Artikel:
NDR Info: Neue Wahl dank falschem Dok­tor?
Die Welt: Dok­tor wer­den ist nicht schw­er, Dok­tor sein dage­gen sehr (24.02.2010)
Offen­bach­er Post: Falsch­er Dok­tor im Bun­destag (23.02.2010)
Süd­deutsche Zeitung:
Der falsche Dok­tor von der CDU
Der tiefe Fall eines Titel­trägers
(27.20.2010)
Falsch­er Dok­tor bleibt im Bun­destag
(05.03.2010)
Rüttgers’ neuestes Prob­lem (05.03.2010)
Spiegel Online:
CDU-Abge­ord­neter wegen Dok­tor­ti­tel unter Druck
Tage­sanzeiger (Schweiz):
CDU-Poli­tik­er flog auf Schweiz­er “Uni” here­in
WDR Mün­ster­land Mag­a­zin:
Bun­destagsab­ge­ord­neter mit frag­würdi­gem Dok­tor­ti­tel
logbuch.caasn.de:
Jaspers Titel aus der Titelmüh­le (01.02.2010)
Weit­ere Ungereimtheit­en bei Dieter Jasper (07.02.2010)
Der­West­en:
CDU-Abge­ord­neter zog mit falschem Dok­­tor-Titel in den Bun­destag
Nor­wich Rüße: Herr Jasper,

Westerwelles Angriff auf den schwächsten Teil der deutschen Bevölkerung


Beim Spiegel find­et Thorsten Dört­ing heute deut­liche Worte zur Wort­mel­dung zu Hartz IV von Gui­do West­er­welle:

Man muss kein Pop­ulist sein, auch kein Anhänger der Linkspartei, ja man muss nicht ein­mal find­en, dass die Hartz-IV-Sätze zu niedrig sind, um West­er­welles so war­nende Worte als das zu sehen, was sie sind: Eine his­torisch unhalt­bare,

Liberaler Argumentationsunfall


Eine gewisse Kon­fu­sion inner­halb der FDP muss man derzeit wohl fest­stellen in der FDP.  Die Hotel­lob­­by-Debat­te ist noch nicht ver­raucht, da erhitzt Gui­do West­er­welle die Gemüter mit dem Ausspruch, Hartz 4 lade zu “spätrömis­ch­er Dekadenz” ein.
Bei den damit zugle­ich aufk­om­menden Unklarheit­en, was West­er­welle eigentlich sagen will, ist schon fraglich, inwieweit er der FDP auf diese Weise hil­ft.

Der Name der Kneipe


Eigentlich ist man in mein­er Heimat, dem Teck­len­burg­er Land, etwas ab vom Schuss, was die großen Medi­en ange­ht. Daher spricht es sich schnell rum, wenn die mal vor Ort rum­fil­men. Ich schaue zwar kaum RTL, die Info, dass es einen Film über ein Teck­len­burg­er Liebe­spärchen gab, drang aber auch zu mir.
Es geht um Sven und Clau­dia.

Rüttgers: SPD ist ein Taumelkäfer


Jür­gen Rüttgers meinte am poli­tis­chen Ascher­mittwoch dadurch glänzen zu kön­nen, dass er die SPD mit dem Taumelkäfer gle­ich­set­zt. Und bei der CDU find­et man das so lustig, dass man dazu extra ein kleines Film­chen macht:

Naja, stimmt halt so alles nicht. Das da ist ein Taumelkäfer, blind ist der nicht.

Neues Rüttgers-Paket

Nach­dem laut CDU-Angaben das Rüttgers-20.000-Euro-Paket nie­mand so recht haben wollte, gibt es nun etwas neues: Das 100-Euro-Hän­de­schüt­teln. Tele­fonate sind weit­er­hin kosten­frei.

Über das Aussitzen von Problemen


Eine gewisse Zwiespäl­it­gkeit ist in der deutschen Bevölkerung schon zu spüren: Man mag die Käß­mann, hon­ori­ert ihr couragiertes Auftreten, find­et einen Rück­tritt nach diesem Faux pas aber auch angemessen. Das scheint sich nicht nicht zu ver­tra­gen. Beson­ders ist wohl auch noch, wie schnell Käß­mann zurück­ge­treten ist. Sowas würde Män­ner, ins­be­sodere Poli­tik­er nicht ein­fall­en.

Zensursula oder: Die Geister, die die CDU rief, wird sie nicht mehr los

Gegen das Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinder­pornografis­chen Seit­en, haben sich im let­zten Jahr 134.000 Unter­schriftenge­ber gefun­den, weil das Gesetz lediglich eine Zen­sur, die nicht ein­mal wirk­lich wirkungsvoll ist, darstellt. Inzwis­chen will keine Partei im Bun­destag mehr dieses Gesetz, daher möchte man gerne auf die Anwen­dung dieses Geset­zes verzicht­en. Und das nach all der Vehe­menz, mit der man unbe­d­ingt dieses Gesetz haben wollte.

Digitale Kreationisten

Ein neues Gesicht aus NRW hat eine ganz gute Rede in der Debat­te um das Inter­netsper­rge­setz gehal­ten. Ans­gar Hevel­ing aus Korschen­broich kri­tisiert ganz zu Recht anfangs das Umschwenken der SPD…

… um dann aber lei­der hil­f­los der aktuellen CDU-Argu­­men­­ta­­tion zu ver­fall­en, nach der die Peten­ten keine “neuen” Gründe gegen das Inter­netsper­rge­setz ange­führt hät­ten. Und dann diese Heuchelei,