David Letterman’s confession

[you­tube http://www.youtube.com/watch?v=YVC3HohP8o4&hl=de&fs=1&showinfo=0]

All the single ladies

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=RJlPEHL85Ig&w=480&h=388]

Time stands still in CSI

[you­tube http://www.youtube.com/watch?v=dzSvWG6XF2g&hl=de&fs=1&showinfo=0]

The time of non-existence

When you come to this world, your par­ents are most­ly the first ones to trust. They teach you to speak and walk. You take over their habits and thoughts. One day you start to act on your own, think on your own, live your life inde­pendent­ly from their lea­der­ship.

Then you start cri­ti­ci­zing them, you doubt their beha­viour in things you can judge upon yours­elf by now. You build up your own per­so­na­li­ty and you think this is a good deve­lo­p­ment.

But still your par­ents are your par­ents. And they can easi­ly shock you with details you’­re not responsable for, but that are somehow rela­ted to you:

Daddies confession

German TV: Fisting attack on Google

[you­tube http://www.youtube.com/watch?v=USMQq5crkaY&hl=de&fs=1&showinfo=0]

Keith Olbermann on America’s health care system

Die taz-Piraten oder: Wie man eine Verschwörungstheorie entert

tazpiraten
Wenn sich in letz­ter Zeit wirk­lich eine deut­sche Zei­tung um ein exter­nes Watch-Blog bemüht, dann ist es die tages­zei­tung, kurz taz.
Als Ines Pohl im ver­gan­ge­nen Som­mer die Lei­tung der taz von Bascha Mika über­nahm, sag­te sie:

Bascha Mika warnt davor, dass die „taz“ zurück­fällt in eine Zeit der Gra­ben­kämp­fe und zurück­kehrt in ideo­lo­gi­sche Ecken von vor­ges­tern. Das wird der „taz“ auch mit mir in der Chef­re­dak­ti­on nicht pas­sie­ren.


Links zu sein heißt für mich auch, kri­tisch und auf­stän­disch sein, Attri­bu­te, die für die „taz“ ja pas­sen.

Wirk­lich?
In den letz­ten Wochen fiel ver­stärkt auf, wie die taz die Pira­ten­par­tei ins Visier nahm.
Im Arti­kel Die Untie­fen der Frei­heit kon­sta­tiert Albrecht von Lucke, man wird sich, sofern die Pira­ten­par­tei nicht ihren Frei­heits­be­griff klär­te,
nicht dar­über wun­dern kön­nen, wenn sich auch in Zukunft hin­ter dem Pira­ten-Label alle mög­li­chen zwie­lich­ti­gen “Frei­heit­li­chen” ver­sam­meln wer­den.
Julia See­li­ger weiss aus dem Umstand, dass das Vor­stands­mit­glied der Pira­ten­par­tei Andre­as Popp nai­ver Wei­se der rechts­ge­rich­te­ten Zei­tung Jun­ge Frei­heit ein Inter­view gege­ben hat, den Schluss zu zie­hen:
Aber­mals ist es der Pira­ten­par­tei pas­siert, unsen­si­bel gegen­über rechts­las­ti­gen Argu­men­ta­tio­nen gewe­sen zu sein.
Rhe­to­rik für Anfän­ger. Wenn sie jeman­dem nichts direkt vor­wer­fen kön­nen, ver­su­chen sie es indi­rekt. Das Inter­view ging über­haupt nicht um rech­te The­men, der Inter­view­er ver­such­te nicht, dem Inter­view­ten Mei­nun­gen unterzuschieben[1.
__________________________

1. Dis­ku­ta­bel ist dabei natür­lich der Satz des Inter­view­ers Lin­ke, sozia­le Par­tei­en ste­hen klas­sisch für sozia­le Ent­mün­di­gung zuguns­ten eines stark bemut­tern­den Staa­tes.
Aber Popp pariert die­sen Satz
] oder zu beför­dern. Was also tun? Wer­fen sie ihm geschwur­bel­tes Zeugs vor, wie “unsen­si­bel gegen­über rechts­las­ti­gen Argu­men­ta­tio­nen” zu sein. Rechts­las­ti­ge Argu­men­ta­tio­nen sind nicht behan­delt wor­den, aber gefühlt sind sie eben für die sen­si­blen tazler immer im Spiel. Da kann man argu­men­ta­tiv nichts mehr anrich­ten: Gefüh­le unter­ste­hen der pri­va­ten Äuße­rungs­be­rech­ti­gung.
Felix Lee mut­maßt nach der Bun­des­tags­wahl, die Pira­ten­par­tei freue sich über
720.000 Euro, die dem­nächst in ihre Par­tei­kas­sen flie­ßen wer­den. An der Finanz­si­tua­ti­on wird es also nicht lie­gen, falls der nun anste­hen­de Par­tei­auf­bau schei­tern soll­te.
Offen­bar geht man bei der taz davon aus, dass ein anste­hen­der Par­tei­auf­bau schei­tert. Lee und See­li­ger kom­men zu der erstaun­li­chen Ein­sicht, eini­ges sprä­che für den
Fort­be­stand der Inter­net-Par­tei auch nach der Bun­des­tags­wahl. […]
Zudem wür­de es
nicht ver­wun­dern, wenn bereits die nächs­te Bun­des­re­gie­rung spe­zi­ell einen Staats­se­kre­tär für die Online-Welt abstem­pelt. — Dem Gedan­ken­gang der Autoren zufol­ge wohl das Aus für die Pira­ten­par­tei.
Der Erfolg der Pira­ten­par­tei in Schwe­den
gibt den Pira­ten Selbst­be­wusst­sein – zu Unrecht. Denn sie sind bei wei­tem nicht die ein­zi­gen, die die Netz­welt­the­men behan­deln.
Bei der taz weiss man wohl inzwi­schen auch, wann wel­che Par­tei zurecht selbst­be­wusst sein darf. Ist das nicht schon ein Par­tei-ergrei­fen?
Heu­te schreibt Paul Wrusch den Arti­kel Der Pirat, der ein­mal Nazi war. Nazis, Neo-Nazis und Rechts­extre­me, das ist bei der taz offen­sicht­lich einer­lei. Der wesent­lichs­te Punkt des Arti­kels über ein Pira­ten­mit­glied, das zuvor extrem rechts enga­giert war, ist hier­bei schon in der Über­schrift fest­ge­hal­ten:
Unter­wan­de­rungs­ten­den­zen.
Wer die taz ver­folgt hat, der weiss wie Wrusch über die Pira­ten­par­tei:
Die tut sich im Umgang mit der­ar­ti­gen Fäl­len und der Abgren­zung nach Rechts noch schwer.
Am Ende, als Höhe­punkt des Arti­kels, kommt Wrusch zu sei­ner eigent­li­chen Mes­sa­ge, die im Kern nichts ande­res ist als eine Ver­schwö­rungs­theo­rie:
Die Rech­ten unter­des­sen wis­sen, dass ihnen von den Pira­ten Kon­kur­renz um Wäh­ler­stim­men droht: Vor allem jun­ge Män­ner könn­ten zu den Pira­ten über­lau­fen, fürch­ten sie. Auf dem Info­por­tal gesamtrechts.net for­dert ein anony­mer Kolum­nist daher schon Anfang August offen: “Wer­det rech­te Pira­ten”. Ein direk­ter Auf­ruf zur Unter­wan­de­rung.
Als ob das noch nicht pein­lich genug wäre, darf sich Wrusch sei­ne Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on von den Rech­ten um die Ohren hau­en las­sen:
Wir haben den Par­tei­stra­te­gen des rech­ten Lagers ange­ra­ten, sich der The­men der Pira­ten­par­tei anzu­neh­men, um auf die­se Wei­se so weni­ge Jung- und Erst­wäh­ler wie mög­lich an die Pira­ten­par­tei zu ver­lie­ren.
Das ist in der Tat so in der zitier­ten Text­pas­sa­ge nach­zu­le­sen. Dass die­se Pas­sa­ge auch von NPD-Info.net falsch gele­sen wur­de, und viel­leicht vom taz-Autor nur über­nom­men wur­de, lin­dert den Scha­den wenig.
Kom­men wir also zum Aus­gangs­punkt zurück: Der Ver­such der taz, ihre Autoren “kri­tisch” auf das ver­meint­lich unge­fähr­li­che Pira­ten­par­tei-The­ma anzu­set­zen, scheint offen­sicht­lich aus dem Ruder zu gera­ten. Denn immer wie­der behan­deln die Autoren eher ihre eige­nen Posi­tio­nen und Vor­ur­tei­le als Fazit ihrer Tex­te, als dass sie Sach­la­gen mög­lichst objek­tiv ana­ly­sie­ren. Ich weiss nicht, ob sich die Autoren damit in der ideo­lo­gi­schen Schmud­del-Ecke befin­den, von der Bascha Mika sprach, aber sau­ber ist das nicht.

Grüner warnt vor Bombenanbauleitsätzen

[you­tube http://www.youtube.com/watch?v=ew8Bd6EDwoM&hl=de&fs=1&showinfo=0]

Als Gott mit der Schöpfung anfing, gab es schon Meeresleben

Die Schöp­fungs­leh­re kriegt nach lan­ger Zeit wie­der mal ein Update: Wer behaup­tet, dass Gott Him­mel und Erde geschaf­fen hat, kann sich dafür nicht auf die Schöp­fungs­ge­schich­te der Bibel bezie­hen. Das meint die Nim­we­ge­ner Theo­lo­gie­pro­fes­so­rin Ellen van Wol­de in ihrer mor­gi­gen Antritts­vor­le­sung.
Denn dort ist nur die Rede davon, dass Gott Him­mel und Erde von­ein­an­der trenn­te. Da war also schon was. Schlech­te Zei­ten für Krea­tio­nis­ten, wenn der obers­te Boss schon auf die Evo­lu­ti­on zurück­ge­grif­fen hat, oder?
genesis11

Did God not create heaven and earth?

Bad news for crea­tio­nists: The one who claims God crea­ted hea­ven and earth can’t rela­te that to Gene­sis. That’s what Ellen van Wol­de is going to say tomor­row mor­ning in her inau­gu­ral speech in Nij­me­gen, the Net­her­lands.
In Gene­sis there’s only writ­ten down that God par­ted hea­ven and sea, so the­re was some­thing the­re befo­re.
Does­n’t that mean God only used evo­lu­ti­on?
genesis11