Das Gegen-Manifest

Das Berlin­er Jour­­nal­is­­mus-Man­i­fest ist gut gemeint und schlecht for­muliert. Viel zu schlecht, als dass man so den Ver­fassern abnehmen würde, sie seien im Jour­nal­is­mus son­der­lich her­aus­ra­gend. Und zumin­d­est diese Hürde hätte man sehen­den Auges über­sprin­gen müssen.
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Jet­zt ret­tet man sich auf All­ge­mein­plätze, dass man ja wenig­stens eine Diskus­sion angeregt habe. Aber diese Diskus­sion bestand schon zuvor.

Das Ende der Großparteien

Mit dem 27. Sep­tem­ber 2009 endete in Deutsch­land die Geschichte der Groß­parteien. Wären die Nichtwäh­ler eine Partei, sie hät­ten 5% mehr als die SPD und läge mit der CDU gle­ichauf oder vor ihr.
Die Wahl gewon­nen haben CDU/CSU und FDP, die zusam­men ger­ade ein­mal ein Drit­tel der Wahlberechtigten in Deutsch­land für sich gewin­nen kon­nten. Ob selb­st dieses Drit­tel für Inhalte gewon­nen wurde,

Die Kerner-Redundanz

In der ZDF-Sendung “Kern­er” ver­suchte der gle­ich­namige TV-Mod­­er­a­­tor “Twit­ter” anhand eines soge­nan­nten, inzwis­chen gelöscht­en Fake-Accounts namens “Kern­er­Jo­hannes” zu erk­lären. Das ging dann so:

Und sofort stellt sich die Frage: Kann denn etwas noch redun­dan­ter sein, als dass Johannes B. Kern­er, der früher anspielungsre­ich als “JBK” ange­führt wurde, irgen­det­was für redun­dant erk­lärt?
Dass Kern­er diesen Net­zw­erk­di­enst nicht ver­ste­ht,