The main carer
Educating children is such a horrible thing. There are thousand mistakes to do, thousand good advices to follow, thousand weird ideas your children come up with. And there’s a whole industry trying to make your children getting nuts. They’d better use this perfume, play that game, listen to those boy bands and eat much fast food.
It’s not only that you have to educate someone, you also have to fight against unresponsable powers out there. And these powers sometimes are even combined. It’s a tricky thing to sort that all out.
FrauElise is one of those people that are bothered with education. Last saturday she decided to watch german television. The german version of Pop Idol, “Deutschland sucht den Superstar”, was shown. She is well aware of the danger that comes along with this show. What if her children want to try to become a pop star?
She’s routined enough to come up with an educational strategy immediately:

(“Well, if my children want to participate in that show one day, they do not only get a “No”, they also get a clip round the ear right away.”)
The pussycat
Every man that is in a relationship with a woman knows the read-the-signs-thing. As a man you’re supposed to read signs a woman gives. This can be easy as you’re just giving enough attention to your girl. But sometimes you think: Ouh, there are no signs.
That could be right, but mostly the female answer to that assumption is: “There were signs. You were just not able to read them. Because you are a man. An insensitive, boneheaded man as all men are. I should have known that. I should have listened to my parents…” and so on.
So let’s have a try in dealing with the problem. Eva84 is a woman that’s new on twitter. Sometimes she talks about her cat. Sometimes she talks about her pussy. The difficulty is: She uses the same word (“Muschi”) for both.
First example:

(“My pussy while catching mice.”) Well, that’s easy: Here she talks about her cat. You’ll easily get to know that if you follow the link. There’s really no other alternative to think about. Think about that.
Second example:

(“Pussy’s itching from shaving.”) This doesn’t deal with the cat, does it? How would you know a cat’s suffering from shaving? Btw, why would you shave her?
Right, the last one is really difficult. No signs to read. No further useful indications. You can just believe what you think is right:
(“Caressing the pussy.”)
Schtonknormal
Nicht nur der Focus, auch der STERN liess gestern bezüglich der Berichterstattung über einen Amoklauf Pietät vermissen. Ich habe dies so getwittert.

Was war passiert? Das Gerücht über einen Amoklauf machte die Runde. Für den STERN gingen die Alarmglocken (im 1.Link) an, die Internetnutzer schon jetzt auf die eigenen Seiten zu locken, auch wenn genauere Informationen noch nicht da waren:

Nachdem mehr Informationen zur Verfügung standen, wurde der entsprechende Link (im 2.Link) nochmal getwittert und mit dem Hinweis verziert, es gäbe auch eine “Twitter-Übersicht”. Dies ist etwas verwunderlich, da derselbe Autor ein wenig später behauptet, in Twitter gäbe es zum Amoklauf gar keine sinnvollen Tweets.
Im von mir angegebene 3. Link wird sich über die Pietätlosigkeit der Twitternutzer ausgelassen:

Das liest sich so noch ganz nett. Im Artikel aber liest man:
Dank Twitter finden Amokläufe und Katastrophen auf den Monitoren statt.
Wenn der Pöbel gleichzeitig zum Nachrichtenempfänger und Versender wird, bleibt häufig viel auf der Strecke.
Während ausgebildete Journalisten eigentlich wissen, wie mit Namen, Adressen und Bildern umgegangen werden darf, erfährt man bei Twitter schnell, wie der mutmaßliche Täter heißt.
So funktioniert das Web. Aus einer Meldung wird eine Lawine, die den Wahrheitsgehalt oft unter sich begräbt. Das Jeder-kann-mitmachen-Internet zeigt seine Fratze.
Hier denkt ein Journalist am Tage eines tödlich verlaufenen Amoklaufs zu einem Zeitpunkt, an dem die großen Fernsehanstalten ihre Sondersendungen vorbereiten, es sei passend, anhand der Tweets über den Amoklauf mit Twitter abzurechnen.
Ich verteidige hier wirklich nicht die Tweets irgendwelcher Twitter-Nutzer. Ich habe Twitter nicht verwendet, um mir ein Bild über die Geschehnisse zu machen. Ich habe pietätlose Dinge heute nicht gelesen. Manchmal ist Twitter so schnellebig, dass Tweets an einem vorbeirauschen. Der Artikel des STERNS rauscht nicht. Er rauscht nicht und er erreicht sicherlich deutlich mehr Leser als die einzelnen Tweets, über die sich der Autor so exaltiert, die er aber nicht verlinkt, und denen er eine besorgniserregende Verbreitung unterstellt.
Mich interessieren hier auch nicht die Verärgerungen von Printjournalisten über Blogs und die vermeintlich neue Wunderwaffe Twitter. Es wird nur an dieser Stelle deutlich, dass wohlmöglich nicht Blogs der größte Feind von Printjournalisten sind, sondern die eigene hektische Unbedachtheit, in der sie sich äußern.
neu: Twinterview.de

Wir haben ein neues, kleines Projekt gestartet namens Twinterview. Dort interviewen wir Twitterer, die bekannt oder interessant oder bekannt und interessant sind. Dies geschieht lediglich unter der Beschränktheit der 140 Zeichen, die einem bei Twitter pro Eintrag zur Verfügung stehen. Das bedeutet: Man fasse sich kurz und prägnant. Bisher haben sich Olaf Kracht (RTL Explosiv — Der heisse Stuhl) und Zé do Rock (Fom Winde ferfeelt) unseren Fragen gestellt. Es folgen weitere. Das Projekt steht unter keinem sonderlichen Druck. Wir interviewen daher Personen wie es uns passt und gefällt.
The phone sex queen
Do you know Chris Crocker? I think many of you do, because his YouTube video was seen by millions of people. To all of you who haven’t, the video on his breakdown due to Britney Spears’ trouble is one of the must see videos recently. It provoked many imitations whereof I think the one made by Seth Green ist the funniest.
So when I saw someone new on twitter last week called Chrishasboobs that claimed to be Chris Crocker, I thought the chances that this is a fake, not a bad one, but a fake, were quite high. But as Chris Crocker links this account from myspace, this is obviously no fake.
The thing about Chris Crocker is it would be wrong to take one of his tweets and to point out that this single tweet is tmi, the whole guy is tmi. And the tweets and videos are his media just to let that out. He would say that himself of course. He’d say that’s only the way to express his feelings. But to use Youtube and twitter for that purpose is a challange to all watchers and readers.
So are you ready? Are you willing to try?
So he’s one of the guys that start phone sex at the age of fifteen. I don’t know how far you’d like to go in picturing the last call he did. But if you follow him you’ll get deeper information about that. Just think for a second how difficult it is right know to switch to the thought about how these children get so far.
Who he was talking to on the phone? I absolutely don’t know.
Richlings Satire Gipfel
In letzter Zeit hat es einiges an Aufhebens um die älteste deutsche Kabarett-Sendung im Fernsehen, “Scheibenwischer”, gegeben. Bruno Jonas ist ausgestiegen, hat Mathias Richling damit sozusagen das Feld überlassen und dieser wollte das Grundkonzept neu überdenken. Er kam zu der Einschätzung, man müsse auch Comedians die Chance geben, in einer derartigen Sendung aufzutreten. Daraufhin entzog Dieter Hildebrandt, der Vater der Sendung, der ARD den Titel und schwupps wurde die Sendung unbenannt in “Satire Gipfel”.
Und wer die Sendung gestern gesehen hat und Mathias Richling etwas kennt, war wenig enttäuscht. Wer ihn nicht so kennt, war dagegen enttäuscht. Bei der Abendzeitung z.B. saß wohl jemand der ihn nicht kannte und dauernd von einem Herrn “Riechling” sprach. Gottseidank war noch jemand anders von der Abendzeitung wach und konnte seinen Kollegen korrigieren. Der Focus sah sich heute Morgen genötigt, das Fallbeil zu schwingen und sprach von einem Gipfel der Enttäuschung, was aber nur an der eigenen überzogenen Erwartungshaltung gemessen sein worden kann.
Richling ist halt immer ein Einzelspieler gewesen und als solcher war er sehr gut. Da braucht man nicht viel, um zu konstatieren, dass er es als Anchor-Man schwer haben wird. Auch als Erfinder einer neuen Kabarettsendung hat er sich gestern keinen Namen machen können, aber war das zu erwarten? Seine Kabarett-Formate in den dritten Programmen sind schnell, aber unterm Strich auch im Ablauf einfach gestrickt. Vielleicht hätte ein guter Programmgestalter aus der Sendung mehr machen können. Angekündigt war ja ein “Newsroom”, aus dem heraus gesendet werden sollte. Klang nach einem Gegenkonzept zur Anstalt, aus der heraus das ZDF seine Kabarettsendung sendet. Und gerade bei der derzeitigen Medienkrise, wäre das ein ideales Bild gewesen, um daraus zu schießen.
Die eingeladenen Auftretenden hinterließen einen faden Geschmack, es sah aus wie eine allenfalls zweite Reihe deutschen Kabaretts. Nach Richling sei die deutsche Kabarettszene nicht sonderlich breit gestreut, das macht in den Mitternachtsspitzen und in der ZDF-Anstalt allerdings einen anderen Eindruck, gerade verglichen mit guten Comedians. Nur scheinen diese Leute nicht unbedingt zu Richling zu kommen oder von diesem eingeladen zu werden. Der Einbezug von Comedians in die ARD-Kabarettsendung war nicht sonderlich verkehrt, eine derartige Öffnung ist auch wünschenswert, funktionierte früher nur eben besser:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=bTlB1j-SHV0&w=425&h=344]
So ist es innerhalb kürzester Zeit zu einer Ablösung der ARD als Vorzeige-Kabarett-Sender gekommen. Das ZDF führt mit Neues aus der Anstalt, hat aber auch lange Lehrjahre mit Kabarettprogrammen und ‑sendungen auf 3sat hinter sich. Aber wenn sich die größten deutschen Sender um die bessere Kabarett-Sendung streiten, ist das für das deutsche Kabarett eine sehr gute Zeit.
The third state
There’s not much addo about the releationship of men and their penises. For most men a penis can only have two states:
ON and OFF.
There’s no need for another one. But this is not the whole story. Men barely talk about this. Welcome to a secret:
So, just a couple of days after leaving Jennifer Aniston again John Mayer’s best friend quits the service?
Ok, for sure there’s a pure physical explanation for this occurence. But can’t you hear John Mayer’s penis say:
“John! This time it’s personal!”



