Nippel
Manchmal frage ich mich, ob auch vor Nippelgate die Nippel so intensiv öffentliche Aufmerksamkeit bekommen haben, oder ob damals einfach ein Trend in Gang gesetzt wurde. Kältereaktionen weiblicher Nippel waren schon ab und an Gesprächsthema, die vergleichsweise träge Beschaffenheit ihrer männlichen Gegenstücke auch, aber schon weniger.
Für Tineroyal jedenfalls kennzeichnet sich ein neue-Welt-Gefühl gerade an den beiden kleinen Dingern:
Es ist doch erstaunlich, wie innere Befindlichkeiten und Körperreaktionen neue Welten aufzeigen. Während wir hier also lernen, dass sich Nippel als emotionale Wohnungswohlfühlfeuermelder verwenden lassen, muss Stahlratte sie wohl noch für ganz andere Dinge eingesetzt haben:
Ja, Aua. Ich komme mir da gerade vergleichsweise unbedarft vor und kann nur verwundert zusehen. Kasn scheint da involvierter zu sein und hat da wohl einen umfassenden Rat:
Das ist übrigens nicht nur ein Gesundheitstipp, wie man vielleicht jetzt den Eindruck bekommen könnte. Nein, nein, es ist auch ein sehr guter Tipp für Nachrichtensprecherinnen, damit sie nicht huppiwupp in Twitter auftauchen:
Besser: Einfach mal abkleben. Mit Claus’ Kleber.
Wie der niederländische Außenminister twittert
Während in Deutschland Politiker eher behäbig mit Twitter umgehen und schon für das Einrichten eines Twitter-Accounts hochgelobt werden, behandelt man das Thema in den Niederlanden intensiver.
Eine Studentin aus Rotterdam analysierte die Twitterei des niederländischen Außenministers Maxime Verhagen. Dies ist die Übersetzung eines Artikels hierzu von frank-ly.nl:
“In letzter Zeit haben diverse Blogs, aber auch Mainstreammediendem Twitter-Zugang von Maxime Verhagen große Beachtung geschenkt. Es ist eigentlich über diesen Politiker schon alles geschrieben worden, aber soweit ich weiß nicht aus einer wissenschaftlichen Annäherung heraus. Daphne Jacobsen ist Studentin an der Universität von Rotterdam, wo sie den Master Medien & Journalistik belegt. Sie hat eine Untersuchung über Maxime Verhagen gemacht für den Workshop “Bürger, Journalisten und Politiker im Web 2.0”. Schon ihre Mitstudenten haben sich für Politiker auf Hyves (niederländische Version von Facebook) entschieden, sie jedoch für Twitter. […]
Die zentrale Frage der Untersuchung lautet: “Welche Rolle spielt Twitter im Kontakt von Maxime Verhagen und seinem Umfeld?”. Es ist eine qualitative Untersuchung, die aus drei Teilen besteht, einem Vorgehens‑, einem Inhalts- und einem Rezeptionsteil. Im folgenden alle drei Teile aus der Vogelperspektive:
Der Vorgehensteil beinhaltet die Teilfrage “Auf welche Weise verwendet Maxime Verhagen Twitter, und wie macht sich das bemerkbar?” Um dies zu untersuchen hat Jacobsen sechs Interviewfragen gestelt. Leider hatten weder der Außenminister, noch sein Pressesprecher Zeit, diese zu beantworten. Der Pressesprecher ließ wissen, dass es genug Interviews geben, aus denen sie diese Informationen herholen könne. @maximeverhagen gibt in diesen Interviews an, dass das Informieren der Bürger über die Ausrichtung der Außenpolitik und wie diese in der Praxis erkennbar wird die Hauptgründe für ihn seien, um zu twittern.
Der Inhaltsteil stellt die Fragen “Wie sehen die tweets von Verhagen und seiner Follower inhaltlich aus und worüber tauschen sie sich aus?” Zur Beantwortung dieser Fragen wurden 300 Tweets in Form einer Inhaltsanalyse begutachtet worden. Die Tweets umfassen einen Zeitraum vom 08.12.2008 bis 10.01.2009. Der Außenminister gibt ungefähr 10 Tweets am Tag ab, wovon zwei Drittel Antworten auf andere Tweets sind. Es gibt ungefähr 50 Menschen, die in einem festen Austausch mit dem Minister stehen. Sie fragen meist nach Dingen, die sein Amt als Außenminister betreffen.
Zum Schluß kommt der Rezeptionsteil “Wie bewerten Bürger Twitter und welche Rolle spielt Twitter für sie?”. Zur Beantwortung dieser Frage hat Jacobsen 29 Follower von Verhagen ein paar Fragen gestellt. […] Der Großteil der Befragten arbeitet in der Kommunikations-Medienbranche und alle Befragten geben an, Twitter der Unterhaltung wegen und für soziale Kontakte zu verwenden. Die Hälfte aller Befragten gibt an, Twitter zu verwenden, um auf ihrem Fachgebiet auf der Höhe zu bleiben. Ein kleiner Anteil meinte, man habe erhofft, dass Verhagen etwas aus seinem Privatleben erzählen würde. Sie wüssten nun immerhin einiges mehr über seine Amtsführung.
Schlußfolgerung
In dieser Analyse steht die Frage zentral, welche Rolle Twitter im Kontakt mit Maxime Verhagen und seinem Umfeld spielt. An Hand der Untersuchungsresultate kann sehr wohl etwas über die Interaktivität von Verhagen und anderer Twitterer gesagt werden. Aus diversen Untersuchungen kommt heraus, dass Politiker Internetanwendungen verwenden, um Menschen, die sich für Politik interessieren, weiter anspornen, sich mit ihren (denen der Politiker) politischen Ideen zu beschäftigen.
Bei Maxime Verhagen ist das offenkundig anders. Es geht oftmals um private Dinge und nicht all seine Follower haben Interesse an Politik. Daher ist diese Interaktion etwas außergewöhnlich. Hier muss allerdings eine gewisse Trennschärfe hereingebracht werden, da die betroffenen Twitterer nicht repräsentativ sind für die niederländische Bevölkerung. Es sind im allgemeinen sehr gut ausgebildete Menschen aus der Kommunikations- und Medienbranche oder Menschen mit einer starken Technikaffinität bei Twitter unterwegs.”
Noch keine ganz großen Forschungsergebnisse, aber eine durchaus interessante Annährung an das Phänomen Twitter, wie ich finde.
Die etwas andere Twitterlesung
Wie in unserem Buch schon berichtet, gibt vielen Personen Twitter auch den Anlass, vom WC aus an der digitalen Welt teil zu haben. Marcus Brown nun steigert all bisher Dagewesenes und hält mit heruntergelassenen Hosen von dort aus Twitterlesungen:
Reading Guy Kawasaki from Marcus Brown on Vimeo.
George Carlin — Religion is bullshit
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=MeSSwKffj9o&hl=en&fs=1]
The focus
The Grammy Awards were given out last night. In case you haven’t see the show there are always enough journalists and photographers around to get the latest impressions of that event. Rob Sheridan was one of those photographers and it seems he wasn’t that much interested in the show.
As far as I know the show lasted very long, but as a person that wasn’t invited you think it’s a big party and it must be fun to be there no matter what circumstances come along with it.
Obviously guys like Rob take a different look at that:

The question of the week: Where exactly did Rob Sheridan look at?
Maybe it is being a photographer that makes you not feel ashamed immediately and turn right around when you’re surprised like that. Maybe it is being a photographer that makes you focus the most astonishing thing coming into view no matter what situation you’re in.
Maybe photographers have a complete different picture of the world.
Extrembügeln
Kurzzeitig dachte ich ja, in der Riege der neue, bekloppte Sportartenerfinder wäre ich einziges Mitglied. Aber haaaalt, weit gefehlt, es gibt ja noch Amerikaner, die dringend mal wieder eine Frau gebrauchen könnten.
Vielleicht ist es auch anders zu erklären, dass Ross Mernyk das Extrembügeln erfunden hat. Wer wollte nicht schon immer während des Fahrradfahrens seine Hemden auffrischen?
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=k7UMUAbW6kk&w=425&h=344]
Er scheint das ja wirklich toll zu finden.
Kein Witz: Die beliebtesten Länder der Welt
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=FyRXNSOpIWo&w=480&h=295]
[via]
Fuck my life
Twitter startete ja mit der Ausgangsfrage “Was tust du gerade?”, die ziemlich schnell auch als “Was denkst du gerade?” interpretiert wurde. Natürlich ist da noch Platz für andere Frageseiten.
“Warum ist dein Leben gerade Scheisse?” und “Was geht gerade bei dir so alles schief?” sind daher wohl die Fragen, denen sich auf Fmylife.com gewidmet werden soll.
Wer sich dort die Startseite mit allen Missglücken der letzten Minuten durchliest und keinen Depri-Anfall kriegt, darf sich wohl glücklich schätzen. Ich warte dann noch mal mit meiner Anmeldung. Solange bekämpfe ich noch weiterhin mögliche Missgeschicke…
Singing boy
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=-8I48Od_jJE&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=en&feature=player_embedded&fs=1]
John Cleese’s Twitter movie
John Cleese has filmed his first twitter movie and is working on the next one. If you’re deeper interested in his internet activities, have a look at his blog, his podcast or his twitter account.





