The warm surprise

Having a baby is one of the stran­gest things that can hap­pen to you. From one moment to the other you’­re sup­po­sed to be a baby spe­cia­list when you turn into a father or a mother. And imme­dia­te­ly your sur­roun­ded by baby spe­cia­lists that cri­ti­ci­ze you or try to give useful hints to tre­at your baby right.

If that’s not the case for a second the­re are still your own par­ents that can tell you that they don’t see their grand­child often enough.
Despi­te the­se influen­ces of peo­p­le who think they know the sci­ence of baby­a­lism you’­re still respon­si­ble to find out how your own baby works.

Tony Jones has a baby. Actual­ly his child is alre­a­dy 4 years old. Still he’s try­ing to find methods to calm his child down, when­ever it goes wild. And as he final­ly got one working method he says:

warmbath

Somehow this is a spe­cial TMIt­weet. This tweet defi­ni­te­ly offers a TMI mes­sa­ge, but can you loca­te it? It seems to be in one’s own head. What a stran­ge thing. As if that kind of action hap­pens all the time. Find out if the­re are peo­p­le that don’t get the mes­sa­ge!

Eltern können einfach nicht zuhören

Da ver­sucht ein­mal ein Baby sei­ne Eltern vor Unheil zu bewa­ren und dann sowas…

Mediale Unabhängigkeit

Vere­na Frie­de­ri­ke Hasel hat im Tages­spie­gel einen Patch­work-Arti­kel über Blogs ver­öf­fent­licht. Inter­es­san­ter­wei­se wur­de sich auf den Arti­kel in der Blogo­sphä­re kaum bezo­gen. Nur Spree­blick und Coffee&TV rümpf­ten etwas ihr pekier­tes Näs­chen.

Dabei ist der Arti­kel, wie ich fin­de, schön geschrie­ben. Und man soll­te ihn auch als Patch­work-Arti­kel lesen. Sie ver­sucht zwar auch einen gene­rel­len Aus­blick über die Blogs und was sie noch ler­nen müs­sen zu geben, aber das klappt irgend­wie nicht. Kann man auch igno­rie­ren. Sie wirft einen sach­li­chen Blick auf Blogs, durch die Augen einer Lese­rin, die nun nicht über alle Maßen blogaf­fin ist. Dazu passt es nicht, die Posi­ti­on im Arti­kel zu wech­seln und irgend­wel­che Wer­tig­kei­ten ins Spiel zu brin­gen. Hät­te man auch nicht müs­sen. Aber egal.

Hasel kratzt aber an zwei Din­gen, die ich ganz inter­es­sant fin­de. Einer­seits, die von ihr abge­lehn­te “Büh­ne der Frei­heit”, die Blogs dar­stel­len — wer immer das auch behaup­ten mag. Ande­rer­seits die Fra­ge, wes­we­gen Blogs in Deutsch­land sich nicht so durch­ge­setzt haben.

Über Frei­heit hat­te ich es ja schon ein­mal. Hasel lässt ihren Gedan­ken aber ver­küm­mern. Blogs sei­en kei­ne “Büh­ne der Frei­heit”, weil der Blog von Pax erst durch den Guar­di­an gehypt wer­den muss­te. Und eine weit­rei­chen­de Ver­brei­tung von Blogs stün­de ent­ge­gen, dass sie zuviel Infor­ma­ti­on böten, als dass eine grö­ße­re Anzahl von Lesern die Muße hät­ten, sie zu durch­stö­bern.

Es ist völ­lig unklar, wes­we­gen Blogs nun kei­ne “Büh­ne der Frei­heit”, was immer damit gemeint sein soll, sind und ob bei­de nach­fol­gen­den Gedan­ken dage­gen sprä­chen. Damit meint man doch eine publi­zis­ti­sche Unab­hän­gig­keit. Gewährt im aller­grund­le­gens­ten Fall durch kos­ten­lo­se Blog­an­bie­ter. Zei­tun­gen dür­fen sich ja viel eher die Fra­ge stel­len, ob sie eher eine “Büh­ne der Frei­heit” sind, wenn es sich heut­zu­ta­ge kei­ne ein­zi­ge Tages­zei­tung leis­ten kann, nicht über das Dschun­gel­camp zu berich­ten. Blogs kön­nen das. Ohne Pro­ble­me. Und ohne zu befürch­ten, dass man des­we­gen out wer­den wür­de. Die Blogs leis­ten sich genau die jour­na­lis­ti­sche Frei­heit, mit denen Zei­tun­gen einst ange­fan­gen sind. Viel­leicht sind Zei­tungs­ma­cher weni­ger über Blogs, son­dern über den Ver­lust des eige­nen frü­he­ren Sta­tus’ so sau­er.

Der zwei­te inter­es­san­te Gedan­ke Hasels dreht sich um die the­ma­ti­sche Bedeu­tungs­lo­sig­keit deut­scher Blogs. Die­se Dis­kus­si­on gibt es in ande­ren Län­dern eben so. Immer wird der Ver­gleich mit Ame­ri­ka ange­strebt, dort sei­en Blogs viel tie­fer ver­an­kert. Dort spie­len aber auch Radio­sen­dun­gen poli­tisch eine bedeut­sa­me­re Rol­le als in Deutsch­land. Nie­mand beschwert sich um die Bedeu­tungs­lo­sig­keit von WDR 4.

In der Tat sind die bekann­tes­ten deut­schen Blogs erschre­ckend seicht. Hasel unkt, dass kön­na damit zusam­men hän­gen, dass bis­her kein spek­ta­ku­lä­rer Coup gelan­det wor­den sei, was damit zusam­men­hän­gen könn­te, dass Deut­sche wenig blogaf­fin sei­en. Auch kein son­der­lich über­zeu­gen­der Schluss. Blöd für die Zei­tun­gen bleibt wei­ter­hin, dass in Blogs die Gefahr lau­ert, dass sie an Niveau deut­lich zule­gen.

Ich den­ke eher, dass deut­sche Zei­tun­gen doch ziem­lich gut sind. Was wirk­lich poli­tisch rele­vant ist, wird von denen auf­ge­grif­fen und durch klu­ge Köp­fe wie­der­ge­ge­ben. Die gegen­sei­ti­ge Kon­kur­renz spornt da auch an. Das ist doch gut. Deutsch­land­in­ter­ne The­men sind also qua­si ver­ge­ben an Zei­tun­gen, wenn die schon nicht ein­mal mehr ihre Pfo­ten von Pop­kul­tur­scheiss wie dem Dschun­gel­camp las­sen kön­nen.

Der­zeit wären deutsch­land­ex­ter­ne aber deutsch­land­re­le­van­te The­men ein Frei­platz. Es gibt vie­le Kri­sen­ge­bie­te, die in deut­schen Zei­tun­gen nicht unter­kom­men, weil die zustän­di­gen Redak­teue­re mei­nen, sie hät­ten kei­nen Platz dafür.

Es ist schon son­der­bar, dass deut­sche Zei­tungs­le­ser der­zeit bes­ser über die Lage im Dschun­gel­camp infor­miert sind als über die Lage der Hutus und Tut­sis. Und kom­me mir nun nie­mand mit, das eine sei doch nun Feuil­le­ton und das ande­re der Poli­tik­teil. Wie zynisch möch­ten Sie wer­den? Statt Leu­ten bei der Zivi­li­sa­ti­on zu hel­fen, ent­zi­vi­li­siert man lie­ber zur Unter­hal­tung abge­half­ter­te Ex-Stars. Und die Zei­tun­gen müs­sen dar­über schrei­ben. Sie müs­sen es. Ver­ste­hen Sie? Sie müs­sen es:

TAZ, FAZ, Süd­deut­sche, Tages­spie­gel, Welt, NOZ, Die ZEIT, Frank­fur­ter Rund­schau, Ber­li­ner Mor­gen­post, Rhei­ni­sche Post, Ham­bur­ger Abend­blatt, Gene­ral Anzei­ger Bonn, Neuß-Gre­ven­broi­cher Zei­tung, Ber­li­ner Zei­tung, Augs­bur­ger All­ge­mei­ne, Wet­ter­au­er Zei­tung, tz, Mit­tel­deut­sche Zei­tung, Köl­ner Express und und und.

Dies scheint aber nur ein Virus zu sein, das deut­sche Zei­tun­gen anheim­fällt. Die Neue Züri­cher Zei­tung kann auch seit 3 Jah­ren ganz gut ohne.

Damit fällt aber auch das Argu­ment der Unüber­sicht­lich­keit von diver­sen Blogs, aus denen der User mühe­voll sei­ne Infor­ma­tio­nen her­aus­su­chen muss. In Zei­tun­gen muss er mitt­ler­wei­le genau­so fil­tern, um neben Dschun­gel­camp-arti­gen Berich­ten und Wer­bung das Inter­es­san­te zu fin­den.

Die Geschichte des Katzenquälers

Ich bin eigent­lich ganz froh, dass nicht jeder Trend aus den USA sei­nen Weg nach Euro­pa fin­det. Das unter­schei­det mich wohl von den­je­ni­gen, die sich immer genö­tigt füh­len, auf jeden ame­ri­ka­ni­schen Zug auf­zu­sprin­gen und sich dann dar­über bekla­gen, dass die Deut­schen zu blöd sind für die­se neu­en Din­ge.

Gern wird dabei über­se­hen, dass die Deut­schen viel­leicht ein­fach was bes­se­res zu tun haben, als die­se Trends mir nichts, dir nichts zu über­neh­men.

Nun gut. Wäh­rend man in Deutsch­land gro­ße Sor­ge hat, mit Schäub­le könn­ten sich alte Über­wa­chungs­sze­na­ri­en wie in der DDR oder in 1984 wie­der­ho­len, soll­te man der­ar­ti­ge Ängs­te in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wohl eher auf stink­nor­ma­le Inter­net­be­nut­zer pro­je­zie­ren.

Vor weni­gen Wochen war es Box­xy, deren Lebens­lauf nach ein paar auf­ge­dreh­ten You-Tube-Vide­os bis ins kleins­te Detail auf­ge­spürt und online ver­öf­fent­licht wur­de, nun ist es ein wei­te­res Kind. Zwar hat die­ser Ben­gel wohl wirk­lich Scheis­se gebaut, in dem er mein­te, es sei cool, sei­ne Kat­ze zu ver­prü­geln, ein­zu­schüch­tern und die­ses fil­me­risch auf You­Tube zu ver­brei­ten, aber mich stimmt irgend­wie sor­ge­voll, wie der­ar­ti­ge Teen­ager dann aus­ge­schlach­tet wer­den: www.Kenny-Glenn.net.