Das Ehlers-Danlos-Syndrom
Es gibt ja Krankheiten, die muss man vom Namen her kennen. Jeder fleißige Dr. House-Gucker kennt das Münchhausen-Syndrom, aber wie steht’s mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom. Kennt das jemand?
Der Bengel aus England war schon mal bei Jauch oder irgendeiner derartigen Sendung. Bei diesem Syndrom handelt es sich um einen genetischen Fehler, wodurch die Haut überdurchschnittlich dehnbar ist und sonderbar reisst. Menschen mit diesem Syndrom können mit einigen Achtsamkeiten allerdings heutzutage ein ganz normales Leben führen. [Kritik dazu in den Kommentaren]
Oder eben als Freaks in irgendwelchen Sendungen Zirkus betreiben:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=f46SpiboAew&w=425&h=344]
Wer hat’s erfunden?
In den Vereinigten Staaten hält sich ja vehement der Spruch, eine Internetapplikation sei erst dann ein Erfolg, wenn sie von irgendwelchen Deutschen kopiert würde.
Auf seine Weise arbeitet T‑Online nachhaltig am Erhalt dieser Meinung. Im deutschen Werbefernsehen war es ja schon ätzend genug, wie der Auftritt Paul Potts für die Werbung der eigenen Marke herhalten musste und niemand den Zusammenhang verstanden hat. Aber besser etwas erfolgreiches kopieren als etwas lächerliches selbst produzieren.
Im britischen Werbefernsehen verfolgt man genau dieselbe Methode und hängt sich nun an die sogenannten Flashmobs dran. Und wieder ist die Aussage doch sehr krampfig. Früher wurde einem doch durch Werbung suggeriert: “Wir haben da was, das musst du auch haben, das wird dir helfen.” T‑Online scheint zu sagen: “Das, was du sowieso schon machst, ist so trendy, das finden wir toll. Sind wir darum nicht auch toll?”
Denen war ihr Robert T‑Online wohl auch auf Dauer zu peinlich.
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