Das Ehlers-Danlos-Syndrom

Es gibt ja Krank­hei­ten, die muss man vom Namen her ken­nen. Jeder flei­ßi­ge Dr. House-Gucker kennt das Münch­hau­sen-Syn­drom, aber wie steht’s mit dem Ehlers-Dan­los-Syn­drom. Kennt das jemand?

Der Ben­gel aus Eng­land war schon mal bei Jauch oder irgend­ei­ner der­ar­ti­gen Sen­dung. Bei die­sem Syn­drom han­delt es sich um einen gene­ti­schen Feh­ler, wodurch die Haut über­durch­schnitt­lich dehn­bar ist und son­der­bar reisst. Men­schen mit die­sem Syn­drom kön­nen mit eini­gen Acht­sam­kei­ten aller­dings heut­zu­ta­ge ein ganz nor­ma­les Leben füh­ren. [Kri­tik dazu in den Kom­men­ta­ren]

Oder eben als Freaks in irgend­wel­chen Sen­dun­gen Zir­kus betrei­ben:

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Wer hat’s erfunden?

In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten hält sich ja vehe­ment der Spruch, eine Inter­net­ap­pli­ka­ti­on sei erst dann ein Erfolg, wenn sie von irgend­wel­chen Deut­schen kopiert wür­de.

Auf sei­ne Wei­se arbei­tet T‑Online nach­hal­tig am Erhalt die­ser Mei­nung. Im deut­schen Wer­be­fern­se­hen war es ja schon ätzend genug, wie der Auf­tritt Paul Potts für die Wer­bung der eige­nen Mar­ke her­hal­ten muss­te und nie­mand den Zusam­men­hang ver­stan­den hat. Aber bes­ser etwas erfolg­rei­ches kopie­ren als etwas lächer­li­ches selbst pro­du­zie­ren.

Im bri­ti­schen Wer­be­fern­se­hen ver­folgt man genau die­sel­be Metho­de und hängt sich nun an die soge­nann­ten Flash­mobs dran. Und wie­der ist die Aus­sa­ge doch sehr kramp­fig. Frü­her wur­de einem doch durch Wer­bung sug­ge­riert: “Wir haben da was, das musst du auch haben, das wird dir hel­fen.” T‑Online scheint zu sagen: “Das, was du sowie­so schon machst, ist so tren­dy, das fin­den wir toll. Sind wir dar­um nicht auch toll?”

Denen war ihr Robert T‑Online wohl auch auf Dau­er zu pein­lich.

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