The second twitter song
As far as we know this is the second twitter song after You’re no one if you’re not on twitter. Ladies and Gentleman: DJ Roddi — Janine the twitter queen.
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The warm welcome
When I watched a James Bond movie from the 70s lately I was very surprised how often women were punched by James. After that they showed a Bond documentation where a former Bond girl was as surprised as me seeing that punches.
To me that change in male behaviour towards women in the last 30 years has been going on quite silently. So that nowadays it’s cristal clear you’re not having a chance with a woman with class in showing any kind of agression towards her.
Still it seems to be a mal fantasy to be that animal like when it comes to their needs. Levendis tells us:

What a sound bite for a James Bond movie. After having punching, joking, depressed and overstyled James Bonds, how about James Bond standing for true male fantasies?
Just imagine: 25 minutes after this film has started, after the evil guy and his plans are introduced, after Bond smashes his first vehicle, when he meets his first cautious, half-evil Bond girl, let him say: “How about a warm hand for my penis?”
The girl would look spacy as always with that playful smile on her face, wouldn’t she?
P.S.:
I just saw a video with Sean Connery telling you when slapping a woman is okay:
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=C‑Xj3N-IYbU&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=en&feature=player_embedded&fs=1]
Tool time
Zwischen penetrant gutgelaunten Holländern, den charmezerfließenden Franzosen, den rassigen Italienern, den nordisch coolen Schweden und den braungebrannten Spaniern machen wir männlichen Deutsche keine allzu gute Figur in Europa.
Wir sind die Pünktlichen. Die Genauen. Die Adretten. Na, super. Da sehe ich schon, wie die für Europa zuständige Männerbegutachtungsbeamtin den Deutschen mitleidig ansieht und fragt: “Haben sie denn nicht noch irgendetwas, das man interessant ausdrücken könnte?” Das wird schwierig, nachdem man der Klatt(sch)-Presse in den letzten Wochen entnehmen durfte: Selbst die Schweizer sind geiler als wir.
Vielleicht sollten sich die deutschen Männer in diese Rolle fügen. Alle? Nein, nicht alle. Manche Männer entfliehen spontan dem Alltagsallerlei, brechen aus, lassen es zu, den Erst des Lebens Ernst sein zu lassen und twittern:

Bei Ereignissen wie der Sonnenfinsternis oder vorbeifliegenden Kometen trifft man manchmal auf das Vergnügen einer natürlichen Volksbelustigung. Man weiß, es schauen noch dutzende andere Menschen gerade nach draußen. Dutzend andere, die — ihrer Mickrigkeit bewußt — staunend den Blick an den Nachthimmel richten.
PatPossible erinnert an dieses wundersame Beisammensein. Und das Schöne dabei ist, seine Ankündigung könnte durchaus wahr sein.
Denn weil wir alle wissen, dass Werkzeugkästen nicht selbstleuchtend sind und auch immer so niedrig fliegen, dass sie durch keinen anderen Stern oder die Sonne angestrahlt werden, ist es sowieso schwer, sie zu sehen, wenn sie da draußen fliegen. PatPossible weiß ja auch nur, dass das Schauspiel 4 Minuten dauert, irgendwann zwischen 18 und 20 Uhr.
Ja, das klingt abgefahren, aber wenn es in ein paar Jahren nach Helloween und Martinsumzug einen neuen Feiertag gibt, an dem begeisterte Kinder bunte, kleine Werkzeugkisten durch die Luft werfen, um an jenen Abend zu erinnern, dann wundert sich keiner mehr.
Ich jedenfalls habe rausgeschaut an diesem Abend. Man weiß ja nie.
Genitalität
Ich merke immer, dass ich doch sittliche Grenzen bezüglich von Körpern habe, wenn ich auf Genitalexperimentler treffe.
Eigentlich dachte ich aber auch, dass sich das ganze Them irgendwie schon mit dem Genitallesen von Frau Olschewski gegessen hätte. Aber die Welt ist groß und die Welt ist bunt und es fällt den Menschlein immer etwas Neues ein.
Bei Appie kann man leicht abstrakte Bilder kaufen, die mit seinem besten Stück fabriziert wurden. Man muss eigentlich nur einen Tausi auf den Tisch legen und kann so ein Werk mit nach Hause nehmen und sich ins Schlafzimmer hängen.
Dem Künstler zufolge hat er die erotische Energie, die ihn überkam in die Bilder fließen lassen und ich hoffe mal ganz stark, dass das hier alles im Metaphorischen bleibt.
Mir ist aber genauso unklar, weswegen man sich seine Genitalien auslesen lassen sollte, wie weswegen man in seinem Schlafzimmer ein weiteres Genital eine gewichtige Rolle einnehmen lassen sollte. Ist das eine neue Form der Erotik? Für Frauen oder für Männer? Für Fetschis? Ich glaube, selbst wenn mich das nicht so befremden würde, wie es tut, und ich glaube nicht einmal, dass es sich dabei um Verstocktheit und Ablehnung des Unbekannten handelt, würde mir das nichts geben.
Es bleibt wohl nur das Abwarten über und die Frage, worein Appie seinen kleinen Willy demnächst noch so alles tunkt.
The warm triangle
Most of spam mails seem to deal with the enlargement of the sexual organ of men. No matter how large it is, if you’ve got the money you should buy substances that make it larger. Or make him stand longer. But as far as I know that’s it. There’s not much more to do with it.
What a difference to female sexual organs. There ist hardly ever spam dealing with how to fix it in any kind of way. Although there’s so much you can do with it compared to the male organ:
What a fool I am. How long was I really thinking women turn into vegetarians to safe those cuddly animals.
What a giant hoax.
We should make the same enlargement story up with the tightness and taste of female organs. And that they should appear in a way that only special vegetarian food can deliver. Or is that whole vegetarian thing strictly speaking already that kind of story?
Die Grashalmgrapscher

Jetzt ist also mit Thorsten Schäfter-Gümbel schon der nächste SPD-Politiker da, der über Twitter irgendwie versucht, Publizität zu bekommen. Und nach Hubertus Heil will erneut Sascha Lobo, eifrig Parteisoldat, dieses beflügeln. Letzterer hatte schon im Dezember über den Twitter-Auftritt von Heil in der Süddeutschen behauptet, es sei ein großer Erfolg gewesen. Im Gegenzug wurde Lobo von der Süddeutschen ein Vorreiter in Sachen Twitter genannt. Schön zu lesen, mit welcher Leichtigkeit hier irgendwelche Begriffe in Texte geschmissen werden, deren Aussagekraft an nichts verständlich gemacht wird. Um einen Vorreiter im Sine von “Pionier” wird es sich wohl kaum handeln. Vielleicht um einen Vorreiter der Apokalypse, wenn man sich die Apokalypse etwas wegdenkt.
Wie auch immer. Dieses Vorgehen scheint sowieso ein Trend bei SPD und anderen zu sein. In keiner anderen Partei werden ja gerade soviele Leute verheizt. Ypsilanti, Heil, Schäfer-Gümbel. Alles Personen, die irgendwann irgendwie ohne auf ihrer Persönlichkeit gegründetes Interesse im Scheinwerferlicht stehen und die Zeit der Anleuchtung nicht zu nutzen wissen, um Inhalte rüber zu bringen. Und wenn das Licht dann wieder gedimmt wird, sitzen sie wieder im Dunkeln. Da kann man noch so lange versuchen, irgendwelche Trends aufzuspüren und zu denken, man müsse doch nur Teil einer Trendbewegung sein, um Erfolg zu haben, genau dieser wird sich nicht einstellen. Es erinnert mich fast an die 80er, in denen schamlos irgendwelche Popsongs aus dem Englischen hahnebüchend ins Deutsche übersetzt wurden (“Moonlight Shadow”). Das funktionierte so lange einigermaßen gut, bis die Angesprochenen das Prinzip verstanden hatten, bis sie ebenso auf die Originale zugreifen konnten und auf die Raubkopie verzichteten.
Um diese Aktion noch etwas zu beweihräuchern, wurde Schäfer-Gümbel über Twitter von Robert Basic interviewt. Wenn Sie jetzt fragen: Ja, was qualifiziert denn Robert Basic eigentlich dazu, Schäfer-Gümbel zu interviewen, ist das ganz einfach zu beantworten: Ungefähr das, was Schäfer-Gümbel qualifiziert, Ministerpräsident von Hessen zu werden oder das, was den Ex-Blogger Lobo qualifiziert, über andere Blogs zu richten: Der Glaube an deren Qualifikation. Unter Beweis gestellt wird das nicht. Das ist auch gar nicht vorgesehen. Fans in den eigenen Reihen gibt es schließlich genug:

Aber es dauert wohl noch einige Zeit, bis die ehemalige Volkspartei SPD lernt. Bis sie lernt, dass das Konzept, jemanden einfach zu bestimmen, im Scheinwerferlicht zu stehen, und ihm danach irgendwelche Trends auf den Hals zu drücken, nicht aussreicht, um Politik zu betreiben.
Barack Obama hat um Glaubwürdigkeit gekämpft, nicht um Trends. Trends stellten sich zwar sicherlich ein, aber erst nachdem Glaubwürdigkeit in gewissem Maße hergestellt war und weiterhin angestrebt wurde. Er hat sich eben nicht, wie die SPD, durch platte Formulierungen und Aufmerksamkeitsgeheische um die Glaubwürdigkeit gebracht. Das ist der große Unterschied zwischen erfolgreichen Originalen und ihren Coverversionen.
P.S.
Ganz putzig ist aber die Titanic, die, kaum hat Schäfer-Gümbel angekündigt in Saalburg zu sein, seinen Doppelgänger sagen lässt, er gebe jetzt dort eine Lokalrunde.
Basic thinkings Nachfolger
Sascha Lobo müsste ja eigentlich die Blogverkaufsaktion rund um basicthinking als vollen Erfolg loben, so wie er damals die zunächst heftig kritisierte, später trendigere Twitter-Aktion von Hubertus Heil verklärt dargestellt hat (Süddeutsche Zeitung vom 05. Dezember 2008).
Robert Basics Aktion jedenfalls wird doch von einer wachsenden Anzahl von Internetnutzern nach anfänglicher Häme positiv bewertet. Blogs würden dadurch verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen, das ZDF filmt Basic immerhin heute beim Ende der eBay-Auktion, der Tochtersender 3sat filmte bereits gestern. Viele Blogger fühlen sich in ihrem Treiben positiv animiert durch Basic und einige gönnen ihm auch einfach den Verkaufserlös.
Robert Basic hat nun in seinem Abschlussposting den Blogger Carsten Knobloch als würdigen Nachfolger geadelt. Das ist zwar etwas quer gedacht, schließlich betreibt Knobloch eher einen Technikblog und nicht einen Patchwork-Blog wie Basic. Aber es trifft da nicht den falschen.
Carsten Knobloch ist, wie man im Westfälischen sagt, ein ‘fein Kerl’: Unkompliziert, erdverwachsen und ein wenig verrückt, technikverrückt eben. Er bietet auf seinem Blog allerlei portable Software an, das sind Programme, die sich einfach runterladen und in einem Ordner installieren lassen, ohne dass Administrationsrechte benötigt werden. Er hat ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Blogleser, soweit das seine Zeit zulässt.
Es dauerte zwar eine Zeit lang, bis man ihn dazu verleiten konnte Twitter beizutreten, aber auch dort ist er sesshaft geworden. Mit etwas Glück klappt es ja in der Tat, ihm über diese neue, kleine Popularität einen vernünftigen Job zu verpassen, denn sowas hängt auch in Bremerhaven wohl nicht an Bäumen.
Wie auch immer, die deutsche Bloggosphäre darf sich glücklich schätzen, ein so technikbegabtes und zugängliches Alphatierchen in ihrer Mitte zu wissen.
Das Ehlers-Danlos-Syndrom
Es gibt ja Krankheiten, die muss man vom Namen her kennen. Jeder fleißige Dr. House-Gucker kennt das Münchhausen-Syndrom, aber wie steht’s mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom. Kennt das jemand?
Der Bengel aus England war schon mal bei Jauch oder irgendeiner derartigen Sendung. Bei diesem Syndrom handelt es sich um einen genetischen Fehler, wodurch die Haut überdurchschnittlich dehnbar ist und sonderbar reisst. Menschen mit diesem Syndrom können mit einigen Achtsamkeiten allerdings heutzutage ein ganz normales Leben führen. [Kritik dazu in den Kommentaren]
Oder eben als Freaks in irgendwelchen Sendungen Zirkus betreiben:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=f46SpiboAew&w=425&h=344]
Wer hat’s erfunden?
In den Vereinigten Staaten hält sich ja vehement der Spruch, eine Internetapplikation sei erst dann ein Erfolg, wenn sie von irgendwelchen Deutschen kopiert würde.
Auf seine Weise arbeitet T‑Online nachhaltig am Erhalt dieser Meinung. Im deutschen Werbefernsehen war es ja schon ätzend genug, wie der Auftritt Paul Potts für die Werbung der eigenen Marke herhalten musste und niemand den Zusammenhang verstanden hat. Aber besser etwas erfolgreiches kopieren als etwas lächerliches selbst produzieren.
Im britischen Werbefernsehen verfolgt man genau dieselbe Methode und hängt sich nun an die sogenannten Flashmobs dran. Und wieder ist die Aussage doch sehr krampfig. Früher wurde einem doch durch Werbung suggeriert: “Wir haben da was, das musst du auch haben, das wird dir helfen.” T‑Online scheint zu sagen: “Das, was du sowieso schon machst, ist so trendy, das finden wir toll. Sind wir darum nicht auch toll?”
Denen war ihr Robert T‑Online wohl auch auf Dauer zu peinlich.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=mUZrrbgCdYc&w=425&h=344]



